Feuerwehr Elspe unterstützt Rettungshundestaffel bei Personensuche

Zu einem der ungewöhnlichsten und umfangreichsten Einsätze der vergangenen Jahre wurde gestern die Feuerwehr Elspe zur Unterstützung angefordert.

Eine seit Donnerstag Abend vermisste Dame aus Elspe, die bis Freitag Mittag trotz intensiver Suche der Polizei u.a. mit einem Polizeihubschrauber, immer noch nicht ausfindig gemacht werden konnte, sollte mit Unterstützung der BRH Rettungshundestaffel Südwestfalen im angrenzenden Waldgebiet gesucht werden.

Zunächst wurde die Feuerwehr dahingehend um Unterstützung gebeten, das Feuerwehrhaus als Einsatzzentrale der Hundestaffeln zur Verfügung zu stellen. Die Einsatzzentrale wurde zur Koordination und Alarmierung der Hundestaffeln genutzt. Da im Laufe des Nachmittags immer mehr Hundestaffeln im Feuerwehrhaus eintrafen, stellte die Feuerwehr Elspe zusätzlich die Verpflegung der Hundeführer und Helfer sicher. Die ersten Hundestaffeln suchten zunächst den Bereich oberhalb des Wohnhauses der Dame ab. Nach Hinweisen, das die Vermisste am Donnerstag Abend an der B 55 und Bermkestr. Richtung Halberbracht von Anwohnern gesehen wurde, konzentrierte sich die Suche auf diesen Bereich. Da sich abzeichnete, das die Suche bis spät in die Nacht dauern wird, wurde die gesamte Löschgruppe alarmiert, um die Rettungshundestaffeln bei der Dunkelheit auf Grund der besseren Ortskenntis zu begleiten. Die Suche konzentrierte sich auf den Bereich durch die alte Bermkestr. Richtung Halberbracht, das Gebiet um die Skihütte Halberbracht und die Verbindungswege von Hachen nach Halberbracht. Auch die Kameraden der Feuerwehr Halberbracht unterstützten die Hundestaffeln bei der Suche

Im Einsatz waren die Rettungshundestaffeln des BRH Südwestfalen, Warendorf, Wesel, Siegen Wittgenstein, Rothaarsteig mit zusätzlichem Mantrailer und Mantrailer des ASB Regionalverband Erft Düren.

Am Samstagmorgen wurde die Suche mit Unterstützung weiterer Hundestaffeln fortgesetzt, u.a. aus Lingen/Ems, aus dem Münsterland, Bielefeld und dem Kreis Bonn Rhein/Sieg. Die Einsatzzentrale wurde vom Aufenthaltsraum in den Schulungsraum der Feuerwehr verlegt, da hier mehr Platz vorhanden war. Zudem bestand dort die Möglichkeit, über einen Beamer Daten und Karten an der Wand darzustellen und weitere Kräfte einzuweisen. Hier waren ständig zwei Zugführer des BRH, der Einsatzleiter der Polizei und zwei Führungskräfte der Feuerwehr anwesend, um je nach Lage, kurzfristig Entscheidungen treffen zu können und Maßnahmen einzuleiten. Ein angeforderter Hubschrauber der Polizei musste den Einsatz im Anflug wegen schlechtem Wetter abbrechen. Insgesamt treffen bis Samstag Nachmittag 36 Rettungshunde mit ihren Führern am Feuerwehrhaus Elspe ein. Hinzu kamen noch mal über 50 Gruppensuchhelfer. Auch die Feuerwehr rüstet Personalmässig weiter auf. Die Feuerwehren Halberbracht, Oberelspe und Maumke wurden alarmiert. Gegen 17.30 Uhr startete ein groß angelegt Suche mit allen Kräften der Feuerwehr und den Hundestaffeln, die teilweise zu Fuß den Bereich von Hachen in Richtung Weilenscheid und Hardt absuchen. 

Am Samstagabend gegen 21 Uhr befinden sich noch 17 Hunde mit Hundeführern, Gruppensuchhelfer und Feuerwehrkameraden im Waldbegiet oberhalb von Hachen. Trotz des unermüdlichen Einsatzes aller Beteiligten, besonders aber der Rettungshundestaffel, wurde die Suche um 23:30 Uhr erfolglos eingestellt. Die Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen, sprich BRH, Feuerwehr und Polizei ist nie zuvor geübt worden. Aber in dem Punkt war man sich einig, diese Zusammenarbeit hätte nicht besser laufen können. Voraussetzung hierfür war die Professionaltität und Erfahrung der Rettungshundestaffeln und die disziplinierte Arbeit aller Beteiligten.

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