Verkehrsunfall eingeklemmte Personen

27.04.2018 21:56 Uhr
Ort: Lennestadt - Elspe
Einsatzleiter:

Zu einem tragischen Verkehrsunfall rückten die Feuerwehr Lennestadt und der Rettungsdienst des Kreises Olpe gestern Abend kurz vor 22 Uhr auf die Landstraße zwischen Elspe und Halberbracht aus. Auf einer abschüssigen Straße geriet der Fahrer eines PKWs in den Gegenverkehr und stieß dort mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen. Aufgrund der ersten Anrufe wurde die Feuerwehr zunächst zu einem PKW Brand alarmiert, aber schon wenige Sekunden später erfolgte die Nachalarmierung mit dem Einsatzstichwort "eingeklemmte Personen". Beim Eintreffen der Feuerwehr waren Ersthelfer bereits mit der Versorgung der Verletzten beschäftigt. Dies stellte sich allerdings als sehr schwierig heraus, da in einem PKW noch 3 Personen eingeklemmt waren. Der Feuerwehr verschaffte dem Rettungsdienst zunächst eine Öffnung, um die medizinische Versorgung sicherstellen und danach erfolgte die technische Rettung der eingeklemmten Personen. Gleichzeitig wurde der Brandschutz an der Einsatzstelle sichergestellt. Eine Person aus dem PKW verstarb noch an der Unfallstelle. Die beiden anderen schwerstverletzen Personen wurden ins Krankenhäuser Olpe transportiert, ein Patient mit einem Rettungshubschrauber zum Jung-Stilling Krankenhaus nach Siegen. Die Fahrerin des zweiten Fahrzeuges war nicht eingeklemmt, wurde aber ebenfalls mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus Lennestadt transportiert. Im Anschluss unterstützte die Feuerwehr die Polizei bei der Unfallaufnahme. Von der Feuerwehr Lennestadt waren die Löschgruppen Elspe, Meggen, Oberelspe direkt vor Ort. Die Löschgruppe Oedingen leuchtete den Landeplatz für den Rettungshubschrauber Christoph Gießen aus, der auf einer Wiese unmittelbar an der B55 im Bereich Kreisverkehr zur Landung ging. Vom Rettungsdienst waren 4 Rettungswagen im Einsatz, die Notärzte aus Lennestadt, Attendorn und Olpe, der Leitende Notarzt (LNA) des Kreises Olpe und der Organisatorischer Leiter Rettungsdienst (ORGL). In Bereitstellung standen auf Anforderung des LNA eine sogenannte "Ü-ManV S Komponente" bestehend aus 1 Notarzt und 2 Rettungswagen.

 

 

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